ROHS-Instrumente basieren hauptsächlich auf der Röntgenfluorescenzspektroskopie (XRF) -Technologie zur Erkennung gefährlicher Substanzen, deren Prinzip und Technologie im Kern besteht darin, die Elementzusammensetzung und den Gehalt des Materials durch den Prozess der "Stimulation-Emission-Analyse" genau zu identifizieren.
Grundprinzipien der XRF-Technologie: Wenn hochenergetische Röntgenstrahlen (durch Röntgenröhre oder radioaktive Isotopquellen im Gerät erzeugt) auf die Probenoberfläche ausgestrahlt werden, werden die Elektronen der inneren Schicht des Atoms (z. B. K-Schicht, L-Schicht) in der Probe getroffen und ein Hohlloch gebildet. Zu diesem Zeitpunkt springen die äußeren Elektronen (z. B. L- und M-Schichten) in die innere Schicht, um die Löcher zu füllen, während charakteristische Röntgenstrahlen mit einer bestimmten Energie (d. h. fluoreszierende Röntgenstrahlen) freigesetzt werden. Die charakteristische Röntgenenergie jedes Elements ist einzigartig (etwa 72,8 keV für die Kα-Linie von Blei und 23,1 keV für die Kα-Linie von Cadmium), und durch die Erkennung der Energie und Intensität dieser Fluoreszenz kann festgestellt werden, welche Elemente in der Probe vorhanden sind und deren relativer Gehalt.
ROHS-GeräteSchlüsseltechnologie:
Anregungsquelle: Mainstream-Geräte verwenden Röntgenröhre (wie Rhodium-Ziel, Wolfram-Ziel), die primäre Röntgenstrahlen verschiedener Energien erzeugen, indem sie die Röntgenspannung (normalerweise 5-50kV) und den Strom (1-100mA) regulieren, um den Anregungsbedarf von leichten Elementen (wie Natrium, Magnesium) und schweren Elementen (wie Blei, Quecksilber) gerecht zu werden. Einige tragbare Geräte verwenden radioaktive Isotopquellen (z. B. Silber-109, Cadmium-109), sind aber energiefest und flexibel.
Detektoren: unterteilt in Proportionzähler (für leichte Elemente) und Siliziumdriftdetektoren (SDD)/Halbleiterdetektoren (für schwere Elemente). SDD ist derzeit Standard für High-End-Instrumente mit hoher Auflösung (kann die Energiedifferenz von benachbarten Elementen nur 0,1 keV unterscheiden), schneller Reaktionsgeschwindigkeit (geeignet für die kurze Detektion) und Elemente mit sehr niedrigen Grenzwerten von Blei, Cadmium und Quecksilber genau identifizieren.

Datenanalysesystem: Die in das Instrument integrierte Software konvertiert das empfangene Fluoreszenzsignal des Detektors in ein Energie-Intensitätsspektrum, passt die charakteristischen Spitzenpositionen bekannter Elemente durch Algorithmen an (z. B. Blei-K-Spitze bei 72,8 keV) und berechnet den spezifischen Gehalt (z. B. Genauigkeit auf ppm-Ebene) in Kombination mit Standardkurven.
Vorteile und Einschränkungen der Technologie: Die großen Vorteile der XRF-Technologie sind nicht zerstörerisch (Proben müssen nicht aufgelöst oder zerstört werden), schnell (eine einzelne Detektion dauert nur zehn Sekunden bis Minuten) und mehrelementliche synchrone Analyse (Dutzende von Elementen können gleichzeitig erkannt werden). Die Einschränkung besteht jedoch darin, dass sie nicht empfindlich gegen ultraleichte Elemente (wie Wasserstoff, Helium) ist und dass die Oberflächenstörungen durch Schleifen für dickere Oberflächenbeschichtungen (wie Lackmetalle) entfernt werden müssen.
Das Verständnis der Prinzipien und der Implementierungsweise der XRF-Technologie hilft den Benutzern, die geeigneten ROHS-Instrumente basierend auf den Prüfanforderungen (z. B. Elementbereich, Genauigkeitsanforderungen) zu wählen und ihre Prüfleistung durch spezifische Operationen voll zu nutzen.