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Spezifikationen für die Probenvorbereitung von ROHS-Testern: Vorbehandlungsschritte, um die Prüfergebnisse genau zu gewährleisten
Datum:2025-11-22Lesen Sie:0
  ROHS TesterDie Prüfgenauigkeit hängt weitgehend von der Qualität der Vorbehandlung der Probe ab. Eine standardisierte Probenvorbereitung kann die Störungen effektiv reduzieren und sicherstellen, dass die Testergebnisse den Gehalt an gefährlichen Substanzen im Material widerspiegeln.
Allgemeine Grundsätze: Repräsentativität und Gleichmäßigkeit
Die Proben müssen kritische Teile aus dem zu prüfenden Produkt auswählen, um Fehlerurteile aufgrund lokaler Unterschiede zu vermeiden. Beispielsweise sollten bei der Erkennung gefährlicher Substanzen in Elektronikprodukten Schweißpunkte (einschließlich Schweißzinn), Kunststoffgehäuse (möglicherweise mit Flammschutzmitteln), Leiterplatten (mit Schwermetallbeschichtungen) und andere hochgefährdete Bereiche bevorzugt ausgewählt werden. Bei Mengenprodukten wird eine zufällige Probenahme (in der Regel 3-5 Proben) in verschiedenen Chargen durchgeführt, um die Repräsentativität zu verbessern.


Vorbehandlungsvorschriften für verschiedene Materialien
Metallmaterial:
Oberflächenbehandlung: Entfernung von Oxidschichten (z. B. Rost, Kupfergrün), Ölverschmutzungen oder Elektrobeschichtungen (wenn die Elektrobeschichtung Cadmium/Blei enthalten kann, muss eindeutig geprüft werden, ob das Ziel das Substrat oder die Beschichtung ist). Mit Schleifpapier (z. B. 200-400 Mesh) können Sie die Oberfläche sanft auf einen metallischen Glanz schleifen oder mit organischen Lösungsmitteln (z. B. Alkohol) wischen.
Blockförmige Proben: Wenn die Größe zu groß ist, müssen sie in kleine Stücke geschnitten werden (Dicke < 1 cm), um sicherzustellen, dass die Testfläche glatt ist; Pulverförmige Metalle (wie Legierungspulver) müssen übersiebt werden (z. B. 200 Mesh) und gleichmäßig vermischt werden, um zu vermeiden, dass Partikelgrößenunterschiede die Röntgenpenetration beeinflussen.
Kunststoffe und Polymere:
Beschichtung: Wenn das Kunststoffgehäuse lackiert, galvanisiert oder verklebt ist, muss es mit Schleifpapier geschliffen werden, bis es dem Substrat ausgesetzt ist (um die Detektion von Störungen durch Additive in der Beschichtung zu vermeiden). Beispielsweise müssen die Lackschichten der Oberfläche bei der Detektion von Bromflammerhemmern (PBDEs) in Kunststoffen entfernt werden.
Homogenisierung: Blockplastik muss in dünne Scheiben geschnitten werden (Dicke < 5 mm) oder in Kuchen gepresst werden (mit einer Tablettenpresse, Druck von etwa 10-20 Tonnen, um eine gleichmäßige Dichte zu gewährleisten); Unregelmäßige Proben können in Pulver (Korngröße < 100 Mesh) geschliffen werden und nach der Mischung die angemessene Menge in den Probenbecher eingeladen werden.
Elektronische Komponenten und Leiterplatten:
Abtrennung: Vorzugsweise trennen Sie verschiedene Materialien (z. B. Trennung von Kunststoffgehäusen, Metallstiften, Leiterplattenbasis) und prüfen sie separat. Zum Beispiel muss das Schweißen einer Leiterplatte getrennt geprüft werden, um eine Verwechslung mit der Glasfaser im Substrat zu vermeiden.
Oberflächenreinigung: Die Oberfläche des Elements mit wasserlosem Ethanol abwischen, um Fingerabdrücke, Staub und andere Schadstoffe zu entfernen; Bei kleinen Bauteilen (z. B. Widerstände, Kondensatoren) können ganzheitlich getestet werden, jedoch muss der Materialtyp aufgezeichnet werden (z. B. Keramikkondensatoren können nicht Brom enthalten und Kunststoffverpackungen können Flammschutzmittel enthalten).
Flüssigkeiten und Pulverproben:
Flüssigkeiten (z. B. Reinigungsmittel, Elektrolyte): müssen in transparenten Behältern versiegelt werden, um Flüchtigkeit zu vermeiden; Wenn Schwermetalle (wie sechswertiges Chrom) erkannt werden, muss eine Säure (wie Sticksäure) stabilisiert werden, um Ionenmorphologie zu verhindern.
Pulver (z. B. Schweißpaste, Beschichtung): Übersieben (z. B. 100-200 Mesh), um große Partikel zu entfernen, nach gleichmäßiger Mischung die angemessene Menge (etwa 0,5-1 g) in den Probenbecher einzuladen und die Oberfläche auszugleichen, um eine konsistente Prüfzone zu gewährleisten.
III. Besondere Hinweise
Vermeidung von Verschmutzung: Alle Werkzeuge (z. B. Sandpapier, Pinzetten) müssen speziell verwendet werden, um Kreuzverschmutzung zu vermeiden (z. B. nach der Erkennung von Bleiproben unreinigte Werkzeuge, die erneute Messung bleifreier Proben kann zu einer falschen Beurteilung führen).
Probengröße und Form: Die XRF-Inspektion erfordert in der Regel eine flache und dicke Probenoberfläche (Röntgenindringtiefe von etwa ein paar Mikron bis Millimeter), wenn die Probe zu dünn ist (z. B. Dünnfilmkunststoff), müssen mehrere Schichten überlagert werden oder spezielle Stützhalter verwendet werden; Die ICP-Prüfung erfordert eine flüssige Probe (die Feststoff durch Auflösung in eine Lösung umwandelt).
Zustandsopzeichnung: Aufzeichnung des ursprünglichen Zustands der Probe (z. B. Farbe, Oberflächenbehandlungsprozess), um Prozessstörungen bei der Analyse der Testergebnisse auszuschließen (z. B. Galvanisierung kann Cadmium enthalten, während das Substrat nicht enthält).
Die spezifizierte Probenvorbereitung ist die erste Stufe der ROHS-Prüfung. Nur durch die Gewährleistung einer repräsentativen, homogenen und verschmutzungsfreien Probe kann eine zuverlässige Grundlage für die nachfolgende Prüfung zur Verfügung gestellt werden, um letztendlich Ergebnisse zu erzielen, die den Gehalt an gefährlichen Stoffen des Produkts genau widerspiegeln, um die Konformitätsproduktion des Unternehmens zu unterstützen.