Leica Ultra-Tiefmikroskope (wie die Leica DVM-Serie) sind ein hochpräzises Gerät, das optische Mikroskope mit digitaler Bildgebungstechnologie kombiniert und für die dreidimensionale Probenbewertung, die Oberflächenmorphanalyse und die Materialwissenschaft geeignet ist. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Schritte und Hinweise in der Betriebsanleitung:
1. Vorbereitung vor der Operation
Umweltanforderungen
Stellen Sie sicher, dass das Mikroskop auf einem stabilen, vibrationsfreien Testtisch platziert wird, fern von starken direkten Licht- und elektromagnetischen Störungsquellen.
Halten Sie die Umgebungstemperatur stabil (in der Regel 20-25 ° C), und die Feuchtigkeit wird bei 40% -60% kontrolliert, um den Nebel des Objektivs zu verhindern.
Ausrüstungsprüfung
Überprüfen Sie, ob die Stromkabel- und Datenkabelverbindung fest ist, um sicherzustellen, dass die Mikroskopteile (z. B. Tragstisch, Objektiv, Lichtquelle) nicht losgelassen oder beschädigt sind.
Schalten Sie das Gerät für 10-15 Minuten vor, damit die Lichtquelle und der Sensor einen stabilen Betriebszustand erreichen.
Probenvorbereitung
Die Proben müssen gereinigt und getrocknet werden, um Ölverschmutzung oder Feuchtigkeit zu vermeiden, die die Bildqualität beeinflusst.
Bei undurchsichtigen Proben wird empfohlen, Leitkleber oder Kohlenstoffkleber zu verwenden, um die Aufnahme von Ladungen zu verhindern, die zu Bilddrift führen.
2. Grundlegende Betriebsschritte
1. Start und Initialisierung
Schalten Sie den Stromschalter ein und starten Sie die Mikroskopsteuerungssoftware wie Leica Application Suite X.
Die Software erkennt automatisch den Verbindungszustand der Geräte und bestätigt, dass die Kamera, die Lichtquelle, die Tragstelle und andere Module normal reagieren.
2. Probenposition und Fokussierung
Anpassung der Tragstelle: Bewegen Sie die Tragstelle in die Ausgangsposition (in der Regel in der linken unteren Ecke oder Mitte) über die Software oder die manuellen Knopfe.
Schwerer Fokus:
Wählen Sie ein niedrigeres Objektiv aus (z. B. 1x oder 2x), schalten Sie die Lichtquelle aus und beobachten Sie die Probenkonturen mit einer Brille oder einer Echtzeitansicht der Software.
Drehen Sie den dicken Knopf langsam, um die Probe dem Objektiv zu nähern (etwa 5 mm entfernt), um Kollisionen zu vermeiden.
Detaillierter Fokus:
Schalten Sie die Lichtquelle (LED oder Halogenlampe) ein und stellen Sie die Helligkeit auf moderat ein.
Verwenden Sie die Fine-Tuning-Taste oder das "Focus"-Werkzeug in der Software, um allmählich zu fokussieren, bis das Bild klar ist.
3. Tiefbildgebung (wichtiger Schritt)
Prinzip der Tiefenvergrößerung: Durch die Aufnahme mehrerer Bilder in verschiedenen Fokusebenen synthetisiert die Software automatisch ein klares dreidimensionales Bild in voller Fokusebene.
Betriebsprozess:
Wählen Sie in der Software den Modus „Extended Focus“ oder „Z-Stack“.
Stellen Sie den Fokusebenenbereich (Z-Achselänge) und die Anzahl der überlagerten Schichten (normalerweise 10-30 Schichten) fest.
Klicken Sie auf "Start", um den automatischen Scan zu starten, und das Gerät wird mehrere Bilder nach den Einstellungsparametern aufnehmen.
Nach der Software-Synthese wird sie im TIFF- oder JPEG-Format gespeichert (die ursprüngliche Datenschicht wird für spätere Anpassungen empfohlen).
4. Parameteroptimierung
Lichtquelleneinstellung: Anpassung des Lichtwinkels und der Lichtintensität an die Reflexivität der Probe, um Überbelichtung oder Unterbelichtung zu vermeiden.
Kontrastverbesserung: Anpassung der Helligkeit/Kontrast mit dem Werkzeug „Histogramm“ in der Software, um Details hervorzuheben.
Schrägbeleuchtung: Für Proben mit komplexen Oberflächentexturen können Ringlicht oder Koaxiallicht aktiviert werden, um das Stereogefühl zu verbessern.
3. Fortgeschrittene Funktionsanwendungen
3D-Rekonstruktion
Durch Aufnahmen mit mehreren Winkeln (z. B. 0°, 45°, 90°) kann die Software dreidimensionale Modelle erstellen, die Drehung, Messung und Profilanalyse unterstützen.
Dynamische Beobachtung
Anschließen Sie eine Hochgeschwindigkeitskamera und erfassen Sie in Echtzeit Probenwechselprozesse (z. B. Materialmüdigkeitsprüfungen, Mikroflüssigkeitsströme).
Automatisierte Messungen
Verwenden Sie das Werkzeug „Messung“ in der Software für quantitative Analysen wie Länge, Fläche, Winkel und unterstützen Sie den Export von Excel-Daten.
Wartung und Aufrechterhaltung des Leica Ultra-Tiefmikroskops
Tägliche Reinigung
Eintauchen Sie Objekte und Brillen vorsichtig mit einem speziellen Objektivpapier oder einem Baumwollstick in eine kleine Menge Ethanol, um Kratzer zu vermeiden.
Die Tragstische und die Probenstische werden mit antistatischem Tuch gewischt, um Staubansammlung zu verhindern.
Regelmäßige Kalibrierung
Eine vierteljährliche Kalibrierung der optischen Achse und eine Parallelitätsprüfung der Tragstelle gewährleisten die Bildgenauigkeit.
Lagerung und Transport
Wenn Sie es lange nicht verwenden, drehen Sie das Objektiv in die Position "Home" und decken Sie den Staubschutz ab.
Befestigen Sie vor dem Transport die Tragstelle und das Objektiv, um Schüttungsschäden zu vermeiden.
5. Lösung häufiger Probleme
Verschwommenes Bild
Überprüfen Sie, ob das Objektiv sauber ist, neu fokussieren oder den Lichtwinkel anpassen.
Stellen Sie sicher, dass die Oberfläche der Probe glatt ist und vermeiden Sie Neigungen, die zu einer lokalen Ablenkung führen.
Software Karton
Schließen Sie andere große Programme und freisetzen Sie den Speicher; Oder reduzieren Sie die Bildauflösung, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Ungewöhnliche Bewegungen des Tragplatzes
Überprüfen Sie, ob der Grenzschalter ausgelöst wird, starten Sie das Gerät neu oder kalibrieren Sie die Bewegungsparameter neu.
6. Sicherheitsmaßnahmen
Vermeiden Sie die direkte Berührung des Objekts oder des Lichtfensters mit der Hand, um eine Fingerabdruckvereinigung zu verhindern.
Bei der Bedienung von Hochdruckteilen wie Laserkofokusmodulen ist eine Schutzbrille erforderlich.
Es ist verboten, ein Datenkabel oder ein Stromkabel während des Betriebs des Geräts einzusetzen.