Die Auswirkungen des Klimawandels sind überall, nicht nur durch steigende Temperaturen und steigende Meeresspiegel, sondern auch durch chemische Veränderungen in scheinbar ruhigen Süßwasserwelt. Unter ihnen kann ein erhöhter Kohlendioxidgehalt in der Wasserumgebung zu einer schwachen Versäuerung führen. Obwohl diese Versäuerung weit unter dem industriellen Säureregen liegt, stellt sie eine nicht zu vernachlässigende Bedrohung für die Wasserlebewesen dar.
Fische sind als Schlüsselmitglieder des Wasserökosystems besonders anfällig in ihren frühen Lebensphasen - Embryonen und Jungfische. Sie sind klein, beweglich schwach, können nicht wie Fische aus der rauen Umgebung fliehen, und der Mechanismus der Säure-Alkali-Regulierung ist noch nicht gut entwickelt. Wenn die CO2-Konzentration im Wasser steigt, steigt auch der CO2-Spiegel in ihrem Blut (d. h. Hypercarbonethämie), was sich negativ auf die physiologischen Prozesse auswirkt.