Leica UmkehrmikroskopMit seiner flexiblen Objektivkonfiguration und dem Design des Trägers für eine Vielzahl von Proben ist es ein Forschungsinstrument in den Bereichen Zellkultur, Gewebeschneiden und Materialwissenschaft. Die Kenntnisse in der Bedienung erhöhen sowohl die Effizienz des Experiments als auch die Lebensdauer des Instruments. Im Folgenden werden Sie Schritt für Schritt von der grundlegenden Operation bis hin zu fortgeschrittenen Techniken erfahren.
1. Grundbedingungen: Standardstart und Probenbeobsichtigung
1. Einstart und Umweltvorbereitung
Wenn die Stromversorgung eingeschaltet ist, schalten Sie den Mikroskop-Host-Netzschalter ein und schalten Sie die Fluoreszenzlichtquelle ein, bis der Blickfeld der Brille aufgeleuchtet ist (wenn eine Fluoreszenzbeobachtung erforderlich ist). Hinweis: Fluoreszenzlichtquellen müssen 5-10 Minuten vorwärmt werden, um eine stabile Lichtintensität zu erreichen und häufige Schalter zu vermeiden, um die Lebensdauer der Glühbirne zu verlängern.
Stellen Sie den Mikroskopboden auf den Stabilizationszustand ein, um Vibrationen zu vermeiden, die die Bildgebung beeinflussen (empfohlen auf einer schockfesten Platte oder einer dicken Gummimatte).
2. Probenposition und Fokussierung
Stellen Sie die Petrischale, die poröse Platte oder den Glasträger in die Mitte des Trägers und stellen Sie sicher, dass sich die Probe direkt unter dem Objektiv befindet (Umkehren Sie das Mikroskopiobjektiv nach oben und legen Sie die Probe von oben).
Verwenden Sie zunächst ein niedriges Objektiv (z. B. 4X oder 10X) mit einem groben Fokus: Mit dem groben Knopf senken Sie das Objektiv langsam in die Nähe der Probe (achten Sie darauf, Berührung zu vermeiden) und drehen Sie es dann langsam rückwärts, um das Bild klar zu machen. Wenn Sie ein höheres Objektiv wechseln (z. B. 20X, 40X), müssen Sie den Knopf fein einstellen, da der Arbeitsabstand des Objektivs kurz ist, muss der Betrieb sanfter sein.
3. Lichtweg- und Bildeinstellung
Einstellung der Fokussierhöhe und der Öffnungsgröße: bei der Beobachtung mit niedrigem Vergrößerungsspiegel ist die Fokussierposition niedriger und die Öffnungsgröße vergrößert; Bei hohen Vergrößerungen müssen Sie den Fokus erhöhen und die Blende verkleinern, um den Kontrast zu erhöhen.
Anpassen Sie mit einer Brille den Grab/Fine-Focus-Knopf so, dass das Bild am klarsten ist, um zu vermeiden, dass ein übermäßiger Fokus das Objektiv oder die Probe beschädigt.
Fortgeschrittene Fähigkeiten: Funktionserweiterung und präzise Bildgebung
1. Fluoreszenzbeobachtung und Kanalwechsel
Wenn Sie eine Fluoreszenzbildung benötigen, stellen Sie sicher, dass der Filterblock auf den Zielfluoreszenzkanal (z. B. DAPI, FITC, TRITC) umgeschaltet wurde, indem der Filterblock auf der Mikroskopside gedreht wird.
Einstellung der Lichtintensität der Fluoreszenz-Anregung: Vermeiden Sie, dass übermäßige Helligkeit zum Auslöschen der Fluoreszenz führt, können Sie die Lichtintensität durch einen Spannungsstellknopf oder eine Softwaresteuerung (wenn ein Computer angeschlossen ist) allmählich erhöhen, bis das Signal klar ist und der Hintergrundgeräusch gering ist.
Differenz und DIC-Bildgebung
Phasenbeobachtung: Einfügen eines Phasenrings (muss mit dem Objektiv übereinstimmen, z. B. ein 10X-Objektiv entspricht einem 10X-Phasenring), um die Position der Phasenplatte des Fokus anzupassen und den Kontrast der nicht gefärbten Proben (z. B. lebenden Zellen) zu verbessern.
DIC (Differential Interference Contrast) Beobachtung: Installieren Sie ein DIC-Prisma, um die feine Struktur der Probe (z. B. Zellskelett, Zellmembranrand) durch die Einstellung des Polarisationswinkels des Prismas und die Einstellung des Lichtbetons-Knopfes hervorzuheben.

Bilderfassung und Parameteroptimierung
Wenn Sie eine Digitalkamera anschließen, können Sie die Belichtungszeit und den Verstärkungswert über Software wie die Leica Application Suite einstellen: Die Belichtungszeit wird bei hohen Vergrößerungsspiegeln verkürzt (um Überbelichtung zu vermeiden), und die Lebezellbildgebung kann den Verstärkung entsprechend erhöhen, um die Helligkeit zu erhöhen.
Bei Mehrkanalaufnahmen müssen Lichtfeld-, Fluoreszenz- oder Differenzbilder getrennt erfasst und in der Software überlagert oder verglichen werden, um eine konsistente Parameter (z. B. gleiches Sichtfeld, gleiche Belichtungszeit) sicherzustellen.
Wartung und Vorsichtsmaßnahmen
1. Objektivreinigung: Verwenden Sie spezielles Linsenpapier oder blasen Sie einen Ballon, um Objektivoberflächenstaub zu reinigen und den direkten Kontakt mit dem Objektiv zu vermeiden; Wenn eine Flüssigkeit kontaminiert ist, wischen Sie sie vorsichtig mit wasserlosem Ethanol ab.
2. Bearbeitungstisch Wartung: Vermeiden Sie scharfe Proben Kratzer auf der Bearbeitungstisch Oberfläche, rechtzeitig reinigen Sie die restlichen Medien oder Flüssigkeiten nach der Verwendung.
3. Abschaltungsprozess: Schalten Sie die fluoreszierende Lichtquelle aus (müssen auf Raumtemperatur gekühlt und dann ausgeschaltet werden), drehen Sie das Objektiv in eine niedrigere Position (vermeiden Sie langfristige Belastung des hohen Objektivs) und schließlich schalten Sie die Host-Stromversorgung aus.
Leica UmkehrmikroskopVon der grundlegenden Fokussierung bis zur fortgeschrittenen Bildgebung müssen Spezifikationen und Details in jedem Schritt berücksichtigt werden. Mit seinen Kernfähigkeiten können Sie nicht nur qualitativ hochwertige Bilder effizient erfassen, sondern auch die vollständige Leistung der Instrumente nutzen und Forschung und Experimente zuverlässig unterstützen.