UltraschalldickenmesserAls wichtiges Werkzeug in der industriellen Prüfung hängt ihre Genauigkeit direkt von der Sicherheit der Anlage und der Produktionsqualität ab. Im praktischen Gebrauch treten jedoch aufgrund unsachgemäßer Bedienung oder Verständnisabweichungen häufig die folgenden Fehlerverständnisse auf, die zu Verzerrungen der Messergebnisse oder Beschädigungen der Geräte führen. Im Folgenden:UltraschalldickenmesserHäufige Fehler und Analysen:
Material und Schallgeschwindigkeit Fehler
Fehlerverständnis: Die Schallgeschwindigkeit wird nicht nach dem Materialtyp kalibriert und wird direkt mit dem Standardwert verwendet (z. B. Schallgeschwindigkeit von 5920 m/s für Stahl).
Konsequenz: Unterschiede in der Schallgeschwindigkeit verschiedener Materialien sind erheblich (z. B. Aluminium ca. 6300 m / s, Kupfer ca. 4700 m / s), wenn Aluminium mit der Schallgeschwindigkeit von Stahl gemessen wird, kann der Dickenfehler mehr als 10% betragen.
Richtige Praxis:
Überprüfen Sie das Materialhandbuch oder geben Sie die bekannte Dickenwerte für die Schallgeschwindigkeit durch die Funktion "Schallgeschwindigkeitsreflektion" des Instruments ein.
Für Verbundwerkstoffe oder Beschichtungsstrukturen muss die Schallgeschwindigkeit schichtweise eingestellt oder ein durchdringender Beschichtungsmodus verwendet werden.
Missverständnis: Die gegenseitigen oder temperaturbezogenen Auswirkungen des Materials ignorieren.
Fall: Bei der Messung von Gießstücken oder Schmiedeteilen verursacht die Dicke des Korns Schallgeschwindigkeitsschwankungen; Veränderungen der Schallgeschwindigkeit des Materials bei hohen Temperaturen (z. B. eine Schallgeschwindigkeit von etwa 5% bei Stahl bei 500 ° C).
Empfehlungen:
Für große Kornmaterialien verwenden Sie eine niederfrequente Sonde (z. B. 2MHz) oder ein elektromagnetisches Ultraschalldickmesser.
Verwenden Sie bei der Hochtemperatur-Detektion eine Hochtemperatur-Sonde und beziehen Sie sich auf die Temperatur-Schallgeschwindigkeitskorrektur.
2. Fehler bei der Verwendung von Kupplungsmitteln
Fehler: Mangel an Kupplungsmittel oder Typfehler.
Konsequenz: Der Luftspalt führt zu einer Schalldämpfung, wobei die Messwerte gering oder nicht angezeigt werden.
Richtige Operation:
Tragen Sie gleichmäßig dünne Kupplungsmittel (wie Glycerin, wasserbasierte Gele) auf, um Blasen zu vermeiden.
Die raue Oberfläche muss die Menge des Kupplungsmittels erhöhen oder mit Schleifpapier geschliffen werden.
Bei der Hochtemperaturprüfung werden Hochtemperaturkoppelmittel (z. B. Schmelzparaffin) verwendet.
Fehlerverständnis: Kopplungsmittel verunreinigen die Sonde oder die Materialoberfläche.
Fall: Die Verwendung von fetthaltigen Kupplungsmitteln bei der Prüfung von Rohrleitungen in Lebensmittelklasse verursacht Verschmutzung.
Lösungen:
Wählen Sie korrosionsfreie, reinigbare Kupplungsmittel (z. B. reines Wasser, medizinische Ultraschallkupplungsmittel).
Die Sonde und die Materialoberfläche werden nach der Inspektion rechtzeitig gereinigt.
3. Sondenwahl und Betriebsfehler
Fehler: Die Sondenfrequenz entspricht nicht der Materialdicke.
Regeln:
Dünne Materialien (< 1 mm): Wählen Sie eine Hochfrequenzsonde (z. B. 10 MHz), um die Auflösung zu verbessern.
Dicke Materialien oder raue Oberflächen: Wählen Sie eine niederfrequente Sonde (z. B. 2MHz), um die Durchdringkraft zu erhöhen.
Fehlerfolge: Die Hochfrequenzsonde nimmt schnell in dicken Materialien ab, was zu Signalverlust führt; Niedrigfrequenzsonde mit unzureichender Materialauflösung.
Fehler: Die Sonde drückt die Materialoberfläche nicht vertikal.
Auswirkung: Die Schrägeinwirkung verlängert die Schallwellenpfade und erhöht die Messwerte.
Betriebspunkte:
Halten Sie die Sonde senkrecht mit der Oberfläche und üben Sie gleichmäßig Druck aus (vermeiden Sie, dass zu viel Druck zu einer Verformung führt).
Für gewölbte Oberflächenmaterialien wählen Sie eine Sonde mit kleinem Durchmesser oder eine Sonde mit gewölbter Oberflächenanpassung.
Fehlerverständnis: Abnutzung oder Verschmutzung der Sonde ignorieren.
Fall: Der Verschleiß der Sonde führt zu Schallwellen, die sich ausbreiten und die Messwerte schwanken stark.
Wartungsempfehlungen:
Überprüfen Sie regelmäßig, ob der Sondenchip gebrochen ist und reinigen Sie die Oberflächenflecken.
Vermeiden Sie die Kollision der Sonde mit scharfen Gegenständen und verwenden Sie bei der Lagerung eine spezielle Schutzhülle.
Fehler bei der Messung der Umgebung und der Oberflächenbehandlung
Fehlerverständnis: Direkte Erkennung bei hohen Temperaturen, starken elektromagnetischen Feldern oder korrosiven Umgebungen.
Risiken:
Eine hohe Temperatur führt zu einer Alterung der Sonde oder zu einer Veränderung der Schallgeschwindigkeit des Materials.
Starkes elektromagnetisches Feld stört die Schaltung des Instruments und die Daten springen.
Erosionssonde und Instrumentenschnittstellen für korrosive Gase.
Maßnahmen:
Verwenden Sie eine Hochtemperatursonde oder ein elektromagnetisches Ultraschalldickmesser (keine Kupplungsmittel erforderlich, gegen elektromagnetische Störungen).
In korrosiven Umgebungen werden Instrumente und Sonden korrosionsgeschützt (z. B. Schutzlack beschichtet).
Fehlerverständnis: Nicht gereinigte Materialoberflächen rosten, lackieren oder beschichten.
Auswirkungen: Die Beschichtung führt zu einer Verlängerung des Schallweges und zu hohen Messwerten; Die löse Rostoschicht führt zu einer Signalverdämpfung.
Behandlungsmethode:
Bei dünnen Beschichtungen (<0,5 mm) kann das Instrument automatisch kompensiert werden; Dicke Beschichtungen müssen geschliffen oder mit einem durchdringenden Beschichtungsmodus verwendet werden.
Schwer rostende Oberflächen müssen zunächst rostig werden, bevor die Kupplungsmittelprüfung aufgetragen wird.
Dateninterpretation und Kalibrierungsfehler
Fehlerverständnis: Instrumentkalibrierung und Nullpunktkorrektur ignoriert.
Konsequenz: Eine Nichtkalibrierung führt zu Systemfehlern (z. B. eine Verschiebung aller Messwerte von 0,1 mm).
Kalibrierungsschritte:
Schallgeschwindigkeits- und Nullpunktkalibrierung mit Standardproben wie dem V1-Kalibrierblock.
Regelmäßige Kalibrierung (empfohlen einmal wöchentlich) oder nach jedem Austausch der Sonde.
Missverständnis: Blindes Vertrauen in die Ergebnisse einer einzelnen Messung.
Richtige Praxis:
Mehrfache Messungen an derselben Stelle (z. B. dreimal), um den Durchschnittswert zu erfassen.
Nach Überprüfung des Kopplungszustands oder der Position der Sonde werden die Abweichungen erneut gemessen.
Kreuzprüfung in Kombination mit anderen Prüfmethoden wie Wirbelstromdickenmessung.
Fehler: Die tatsächliche Dicke und der angezeigte Wert werden nicht unterschieden.
Fall: Bei der Messung von Materialien mit Einsparungen oder Löchern kann das Instrument die Dicke eines benachbarten Bereiches anzeigen.
Lösungen:
Bewegen Sie die Sonde, um das maximale Echosignal zu finden (entsprechend dem realen Boden).
Bei komplexen Strukturen wird das Urteil mit B- oder C-Scan-Bildgebungsfunktionen unterstützt.
Wartung und Lagerung Fehler
Fehler: Das Gerät wird nicht geladen oder in einer feuchten Umgebung gelagert.
Auswirkungen: Die Batterie ist beschädigt und die Schaltung ist kurzgeschlossen.
Wartungsempfehlungen:
Wenn Sie es nicht länger verwenden, laden Sie es einmal im Monat auf und halten Sie den Akkuladen bei 40% -60%.
In einem trockenen, lichtgeschützten Ort aufbewahren, um starke Temperaturänderungen zu vermeiden.
Fehler: Reinigen Sie das Gerätegehäuse mit organischen Lösungsmitteln.
Gefahr: Lösemittel korrodieren die Gehäusebeschichtung oder dringen in innere beschädigte Schaltungen ein.
Reinigungsmethode:
Wirben Sie das Gehäuse mit einem trockenen Tuch und tauchen Sie eine kleine Menge neutrales Reinigungsmittel auf den Flecken.
Vermeiden Sie, dass Wasser oder Lösungsmittel in die Sondenschnittstelle oder die Instrumentspalte gelangen.