Techniken zur Anordnung von Elektroden
Auswahl der Elektrodentypen
Wählen Sie den Elektrodentyp nach Probenform und Prüfkriterien aus:
Kugelförmige-flache Elektrode: geeignet für Plattenproben (z. B. 100mm x 100mm x 3mm), Φ6,4mm Kugelförmige Elektrode und der Kontaktdruck der Probe werden bei (0,8 ± 0,1) N gesteuert, um eine gleichmäßige Verteilung des elektrischen Feldes sicherzustellen.
Säulenelektrode: Für dünne Folien oder Fasermaterialien wird eine Kupfersäulenelektrode (Durchmesser 20mm) verwendet, die mit einer 2 mm dicken Keramikmedium umhüllt ist, um die hohe Temperatur- und Hochdruckbeständigkeit zu verbessern und gleichzeitig den elektrischen Entladungseffekt zu verringern.
Sicherheitsabstand: Der Abstand zwischen der Hochspannungselektrode und der Prüfkammerwand muss die Sicherheitsstandards erfüllen (z. B. 100kV-Geräte ≥270mm), während der Prüfung bleibt das Personal und die Geräte mehr als 1,2 m entfernt, um das Risiko eines Bogenbruchs zu vermeiden.
Kontaktdruckregelung
Fixieren Sie die Elektroden mit speziellen Befestigungen, um sicherzustellen, dass sie eng an die Probenoberfläche passen und Luftlücke vermeiden. Luftlücke führen zu lokalen elektrischen Feldverzerrungen, die den Bruchspannungsprüfwert niedrig machen. Zum Beispiel muss der Kontaktdruck der kugelförmigen Elektrode bis zu 0,8 N genau sein und kann mit einem Drucksensor kalibriert werden.
Probenvorbehandlungstechnik
Reinigung und Trocknung
Reinigung: Tauchen Sie in ein nicht korrosives Lösungsmittel (wie Ethanol) mit einem Seidentuch und wischen Sie die Probenoberfläche ab, um Ölverschmutzung, Staub und andere Verunreinigungen zu entfernen, um die Bildung lokaler leitfähiger Kanäle zu verhindern.
Trocknen: Für feuchtigkeitsabsaugende Materialien (z. B. Polymere) werden 24 Stunden bei 80 ° C getrocknet und dann in einer Standardumgebung (Temperatur 23 ± 2 ° C, Feuchtigkeit 50 ± 5%) auf Raumtemperatur abgekühlt, um die Auswirkungen der Feuchtigkeit auf die Isoliereigenschaften zu beseitigen. Die Feuchtigkeit verringert die Materialbrechsspannung, z. B. eine nicht getrocknete Polyethylenprobe kann die Brechsspannung um 30% senken.
Größe und Form kontrollieren
Dickeneinheitlichkeit: Die Probendicke muss den Testnormen (z. B. 0,1-5 mm) entsprechen und die Fehlerkontrolle liegt innerhalb von ± 0,1 mm. Ungleiche Dicken führen zur Konzentration von elektrischen Feldern und beeinflussen die Genauigkeit der Ergebnisse.
Kantenbehandlung: Sorgen Sie für glatte Kanten beim Schneiden der Probe und entfernen Sie Spuren und Risse. Für Plattenproben wird das Laserschneiden oder das Schleifen von Schleifpapier empfohlen, um das Risiko einer lokalen Entladung zu verringern.
Formenregularität: Vorzugsweise wählen Sie eine runde oder quadratische Probe, um zu vermeiden, dass unregelmäßige Formen zu elektrischen Feldverzerrungen führen. Zum Beispiel ist die elektrische Feldverteilung der runden Probe relativ gleichmäßig am Elektrodenrand und die Testergebnisse stabiler.