Ungenauige Messungen von Online-pH-Controllern können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Hier sind häufig gestellte Fragen und schnelle Lösungsmethoden:
Elektrodenverschmutzung oder Alterung: Wenn die Elektrodenoberfläche mit Ölverschmutzung, Proteinen oder chemischen Ablagerungen bedeckt ist, kann dies zu einer Verzögerung der Reaktion führen. Es kann mit verdünnter Salzsäure oder spezieller Reinigungsflüssigkeit eingetaucht werden. Wenn die Elektrode in der Puffer länger als 1 Minute reagiert, muss die Elektrode aktiviert oder neu ersetzt werden.
Kalibrierungsfehler: Die Kalibrierflüssigkeit wird nach Öffnung leicht CO₂-Verfälschungen absorbiert und erfordert eine neue Formulierung oder einen neu geöffneten Puffer. Bei der Kalibrierung sollte das Prinzip der "Zwei-Punkt-Kalibrierung" befolgt werden, zuerst mit einem pH-Puffer von 6,86 positioniert und dann mit einem pH-Puffer von 4,01 oder 9,18 die Neigung angepasst werden, um sicherzustellen, dass die Neigung zwischen 95% und 105% liegt.
Verdrahtungsprobleme: Eine lockere Verbindung der Elektrode mit dem Messgerät oder ein Bruch im Kabel können zu einer Signalstörung führen. Die Elektrode kann nach dem Ausschalten wieder angeschlossen werden, um mit dem Ohmmeter zu erkennen, ob die Leitung geleitet ist, wenn das Kabel gebrochen ist, um ersetzt zu werden.
Fehler der Referenzelektrode: Der Referenzkristall, der mangelnde Elektrolyt oder die Verstopfung der Flüssigkeitsgrenze beeinflussen die Potenzialstabilität. Die Referenzflüssigkeitsschnittstelle muss überprüft werden, um sicherzustellen, dass der Elektrolyt ausreichend ist und die Durchflussgeschwindigkeit normal ist, und die Referenzelektrode muss bei Bedarf ersetzt werden.
Temperaturstörungen: Niedrige Temperaturen erhöhen den Elektrodenwiderstand und verlangsamen die Reaktion. Wenn die Probentemperatur unter 10 °C liegt, muss die Elektrode auf Raumtemperatur vorerwärmt und gemessen werden, wobei die Temperaturkompensation aktiviert ist.
Die Eigenschaften der Probe stimmen nicht überein: Proben mit Silberionen und Sulfiden können mit der KCl-Reaktion der Referenzelektrode Niederschlag erzeugen und die Flüssigkeitsgrenze blockieren. Verschmutzungssicheres Referenzsystem (z. B. Keramikkern oder PTFE-Ringspaltelektroden) ist erforderlich.
Elektromagnetische Störungen: Elektromagnetische Felder, die von großen Motoren, Transformatoren und anderen Geräten erzeugt werden, können das Messsignal stören. Der Controller muss von der Störquelle entfernt sein oder der Sensor mit einem abgeschirmten Kabel angeschlossen werden.
Unstabile Stromversorgung: Schwankungen der Stromversorgung können zu einer Veränderung der Messwerte führen. Überprüfen Sie, ob das Stromkabel gut in Kontakt steht, und installieren Sie bei Bedarf einen Spannungsregler.
Fehler in der Softwareeinstellung: Der Messmodus wurde nicht in den pH-Messzustand umgeschaltet oder die Temperatureinheit wurde falsch eingestellt, was zu einer Anomalie der Anzeige führen kann. Überprüfen Sie den Bildschirmmodus, um sicherzustellen, dass die Temperatureinheit Grad Celsius ist.
Die Elektrode ist nicht richtig gelagert: Trocknen der Elektrode oder Zerbrechen der Glasfolie kann zu einer Leistungseinnahme führen. Die Elektroden müssen stets in eine spezielle KCl-Schutzflüssigkeit eingetaucht werden, um mechanische Schläge oder Kontakt mit organischen Lösungsmitteln zu vermeiden.
Prüfprozess Empfehlungen:
Elektroden reinigen und neu kalibrieren;
Überprüfen Sie Kabel und Stromversorgung;
Bestätigung der Eigenschaften der Probe und der Übereinstimmung der Elektroden;
Ausschluss von Umweltstörungen.
Wenn das Problem noch nicht gelöst ist, empfehlen wir, den Lieferanten für eine professionelle Reparatur zu kontaktieren.