Das Hauptziel der Kalibrierung von Kapillareelektrophoresmen ist es, die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Analyseergebnisse zu gewährleisten. Kapillareelektrophoresmen trennen geladene Partikel durch die Wirkung eines elektrischen Feldes und werden in Bereichen wie Biochemie, Drogenanalyse und Umweltüberwachung weit verbreitet. Das Gerät wird jedoch während des Gebrauchs von Faktoren wie Temperaturänderungen, Spannungsschwankungen und Kapilläralterung beeinflusst, was zu Abweichungen in den Analyseergebnissen führt. Daher ist die regelmäßige Kalibrierung des Kapillareelektrophoresmens eine wichtige Maßnahme, um die Qualität der Analyse zu gewährleisten.
Spezifische Methoden und Schritte zur Kalibrierung
Migrationszeitkalibrierung: Die Migrationszeit der Probe in den Kapillaren wird mit Standardsubstanzen kalibriert. Konkrete Schritte umfassen die Vorbereitung einer Standardsubstanzlösung, die Injektion in ein Kapillareelektrophoresme, die Aufzeichnung der Migrationszeit der Standardsubstanz und den Vergleich mit der theoretischen Migrationszeit zur Berechnung des Korrekturfaktors.
Leitfähigkeits-Kalibrierung: Leitfähigkeitsdetektor, der hauptsächlich für die Kalibrierung von Instrumenten verwendet wird. Bereiten Sie eine Standardlösung mit bekannter Leitfähigkeit vor, injizieren Sie eine Kapillareelektrophorese, erfassen Sie die tatsächlich gemessenen Leitfähigkeitswerte und vergleichen Sie sie mit bekannten Leitfähigkeitswerten, um den Korrekturfaktor zu berechnen.
UV-Absorptionskalibrierung: UV-Detektor, der hauptsächlich für die Kalibrierung von Instrumenten verwendet wird. Bereiten Sie eine Standardsubstanzlösung in bekannten Konzentrationen vor, injizieren Sie ein Kapillareelektrophoresme, erfassen Sie die tatsächlich gemessenen UV-Absorptionswerte und vergleichen Sie sie mit bekannten UV-Absorptionswerten, um den Korrekturfaktor zu berechnen.
Wichtigkeit der Kalibrierung
Genauigkeit gewährleisten: Die Kalibrierung behebt Systemfehler und gewährleistet die Genauigkeit der Analyseergebnisse.
Verbesserte Wiederholbarkeit: Durch die Kalibrierung können Unterschiede zwischen den verschiedenen Experimenten verringert und die Wiederholbarkeit der Ergebnisse verbessert werden.
Verlängerung der Lebensdauer des Geräts: Regelmäßige Kalibrierung hilft, potenzielle Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu beheben und die Lebensdauer des Geräts zu verlängern.
Kalibrierungszeitraum: Es wird empfohlen, alle sechs Monate zu kalibrieren oder je nach Gerätebenutzungsfrequenz und Analyseanforderungen anzupassen.
Nach der Reparatur und dem Austausch von Schlüsselkomponenten (z. B. Kapillären, Detektoren) ist eine Neukalibrierung erforderlich.
Kalibrierungsverzeichnis: Detaillierte Aufzeichnung des Kalibrierungsdatums, des Kalibrierungspersonals, der Kalibrierungsparameter, der Standardinformationen, der Kalibrierungsergebnisse und der Schlussfolgerungen. Speichern Sie die Kalibrierungs-Rohdaten (z. B. Standardkurven, Migrationszeitdaten) zur Rückverfolgung.