Kolonien-Gesamtzahl-Testscheiben (oder Bakterienpapier) sind ein mikrobielles Testwerkzeug, das verwendet wird, um die Anzahl von Bakterien in Proben wie Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Luft und mehr zu erkennen. Diese Methode wird häufig verwendet, um die bakterielle Verunreinigung in einer Probe schnell und einfach zu bestimmen. Durch die Beobachtung des Kolonialwachstums auf Papierblättern kann der Mikrobielgehalt in der Probe vorläufig bewertet werden. Im Folgenden sind die Ergebnisse der mikrobiellen Tests der Gesamtzahl der Kolonien beobachtet:
1. Vorbereitung
Probenvorbereitung: Abhängig von der getesteten Probentyp (z. B. Wasser, Luft, Lebensmittel usw.), bereiten Sie die Proben nach den vorgeschriebenen Betriebsschritten auf die Prüfung vor.
Steriler Betrieb: Stellen Sie sicher, dass alle Werkzeuge, Behälter und Umgebung während des Betriebs steril sind, um Auswirkungen äußerer Verschmutzung auf die Testergebnisse zu vermeiden.
Prüftabletten vorbereiten: Stellen Sie sicher, dass die gesamte Kolonienzahl der Prüftabletten innerhalb der Gültigkeitsdauer ist und gemäß der Anleitung gelagert wird. Prüfen Sie, ob die Testtabletten trocken und beschädigt sind.
2. Betriebsschritte
Impfung der Probe: Die Probe wird nach den Testanforderungen (z. B. Verdünnung, Probenmenge usw.) gleichmäßig auf die Probe eingeimpft. Stellen Sie bei der Impfung sicher, dass die Hände oder andere Werkzeuge des Bedieners frei sind, um Kreuzkontamination zu vermeiden.
Kultivierung: Die fertigen Proben werden unter geeigneten Kultivierungsbedingungen (normalerweise in einer thermostatischen Kultivierungskammer bei 37 °C) platziert. Abhängig von den experimentellen Anforderungen wird in der Regel 24-48 Stunden kultiviert, je nach Probentyp und Bakterienwachstumsrate.
Beobachtung: Nach der Kultivierung wird beobachtet, ob Kolonien auf dem Papier wachsen. Die Kolonien sind in der Regel weiße oder helle, runde Punkte, deren Größe, Form und Farbe je nach Bakterienart variieren.
Beobachtung der Art und Anzahl der Kolonien
Anzahl der Kolonien:
Kolonien zählen: Jede sichtbare Kolonie repräsentiert ein Bakterium. Basierend auf den Kultivierungsergebnissen wird die Anzahl der Bakterien in jeder Probeneinheit berechnet (in der Regel in der Anzahl der Kolonien pro ml oder pro Gramm Probe ausgedrückt).
Standardwertbestimmung: Die Prüfprobe erfüllt die Hygiene-, Sicherheits- oder Qualitätsanforderungen anhand nationaler Normen oder Branchenstandards. Im Allgemeinen variieren die Standardwerte für die Gesamtzahl der Kolonien je nach Typ der Probe.
Kolonialform:
Kolonien können unterschiedliche Farben, Formen und Größen aufweisen, was Hinweise für eine spätere mikrobielle Identifizierung liefern kann.
Häufige Koloniale Merkmale:
Rund: Häufig bei den meisten Bakterien.
Unregelmäßige Form: Es kann sich um bestimmte spezielle Arten von Bakterien handeln.
Klare und vage Ränder: Kolonien mit klaren Rändern sind in der Regel rein kultiviert, während vage Ränder auf eine komplexere Flora hindeuten können.
Farbenveränderung: Einige Bakterien können während der Kultivierung Pigmente ausscheiden, was zu einer Kolonialfarbenänderung führt. Zum Beispiel produziert der goldgelbe Staphylococcus eine goldgelbe Kolonie, die auf sein Wachstum hinweist.
5. Bestimmung der Kriterien für die Kolonialzählung
Je nach Probentyp (z. B. Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente usw.) gibt es unterschiedliche Standardanforderungen. Zum Beispiel:
Trinkwasser: Die allgemeine Norm ist, dass die Gesamtzahl von Kolonien pro Milliliter Wasser nicht mehr als 500 sein darf.
Nahrungsmittel: Die Kriterien für die Gesamtzahl von Kolonien in Nahrungsmitteln können strenger sein und werden in der Regel innerhalb eines bestimmten Mengenbereichs kontrolliert (z. B. die Gesamtzahl von Kolonien pro Gramm Nahrungsmittel darf nicht mehr als 10.000 betragen).
Überschreitungsbestimmung: Wenn die Zahl der Kolonien in den Testergebnissen den Standardwert übersteigt, bedeutet dies, dass die Probe stark bakteriell kontaminiert ist und dass es möglicherweise Gefahren für die Lebensmittelsicherheit, Hygieneprobleme oder andere Qualitätsprobleme gibt.
6. Ergebnisanalyse
Niedrige Kolonienzahl: Wenn die Kolonienzahl gering oder nicht wächst, ist der Gehalt an Mikroben in der Probe niedrig und erfüllt die Hygienestandards.
Hohe Kolonienzahl: Wenn mehr Kolonien festgestellt werden, deutet dies darauf hin, dass die Probe ein Kontaminationsproblem haben könnte. Mögliche Verschmutzungsquellen müssen weiter analysiert und entsprechende Hygienemaßnahmen ergriffen werden.
Vielfalt der Kolonien: Wenn eine unterschiedliche Kolonienmorma beobachtet wird, kann dies darauf hindeuten, dass es mehrere verschiedene Bakterien in der Probe gibt, die durch weitere biochemische Tests, molekulare Tests und andere Mittel identifiziert werden müssen.
7. Häufig gestellte Fragen und Fehlerbehebung
Keine Kolonienwachstum: Wenn keine Kolonien in den Testtabletten auftreten, kann dies durch eine unzureichende Impfmenge, eine unzureichende Kultivzeit und eine falsche Probenbehandlung verursacht werden. Die Impfmenge kann erhöht werden oder die Kultivzeiten verlängert werden.
Zu viele Kolonien: Wenn zu viele Kolonien auftreten, kann dies auf eine übermäßige Verschmutzung der Probe und eine ungleichmäßige Impfung der Testtablettenoberfläche zurückzuführen sein. Zu diesem Zeitpunkt kann eine erneute Prüfung durch verdünnte Proben durchgeführt werden.
8. Achtung
Die Ergebnisse sind nur informativ: Die Kolonien-Gesamtzahl-Testtabletten sind ein Screening-Werkzeug, das nicht vollständig die Arten und Anzahl aller Mikroben in der Probe repräsentiert. Um die mikrobiellen Arten und Eigenschaften der Probe weiter zu analysieren, kann eine genauere mikrobielle Identifizierung erforderlich sein.
Umweltfaktoren: Die Art und Weise, wie die Proben behandelt werden, die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit können Faktoren wie das Kolonialwachstum beeinflussen, so dass es notwendig ist, die Einhaltung der experimentellen Bedingungen während des Betriebs zu gewährleisten.
Durch die Beobachtung des Wachstums von Bakterienkolonien auf Papierblättern kann die mikrobielle Verunreinigung in der Probe vorläufig bestimmt werden und der Tester dabei helfen, die Qualität und Sicherheit der Probe zu bewerten.