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Einführung in die Arbeitsprinzipien des Leica Stereomikroskops
Datum:2025-10-28Lesen Sie:0
Das Kernprinzip des Leica Stereomikroskops besteht darin, dass die Probe durch zwei unabhängige optische Systeme zur Simulation der binocularen Abweichung des menschlichen Auges zu einem stereo-orientierten dreidimensionalen Bild bildet, anstelle eines zweidimensionalen Flachbilds eines herkömmlichen Mikroskops.
Der Kernunterschied zwischen dem Stereomikroskop (auch sogenannte physiologische Mikroskope) und dem gewöhnlichen Biomikroskop liegt in der „Stereobildgebung“, die Leica als repräsentative Marke auf diesem Gebiet auch im Prinzip entwickelt hat, indem sie hauptsächlich in drei Teile aufgeteilt ist: Optik, Beleuchtung und Regelung.
1. Kern: Doppelstrahloptisches System, das menschliche Augendifferenz simuliert
Dies ist die Grundlage für die Realisierung der Stereobildgebung, das gesamte optische System besteht aus drei Teilen „Objektiv → Spektrum-/Transformationskomponente → Brille“ und ist auf beiden linken und rechten Seiten völlig unabhängig.
Schritt 1: Objektiv sammelt Probeninformationen
Nachdem die Probe auf den Trägerstand gelegt wurde und die Lichtquelle unter oder über die Probe bestrahlt hat, trägt das Licht die Detailinformationen der Probenoberfläche in ein Paar nebeneinander liegender Objektive. Diese beiden Objektive, die sich dem Abstand zwischen den menschlichen Augen (etwa 65 mm) nähern, sammeln Probenbilder aus zwei leicht unterschiedlichen Winkeln und bilden ein "Bild der linken und rechten Distanz".
Schritt 2: Spektrifizierung und Transformation
Beide linken und rechten Wege tragen das Licht der Differenz in die Spektralprisma- oder Transformationslinsengruppe im Inneren des Mikroskops. Diese Komponente brecht und korrigiert das Licht, um sicherzustellen, dass die beiden Strahlen nicht einander stören, während das Umkehrbebild der Probe in ein vertikales Bild gedreht wird (im Unterschied zu dem Umkehrbebild des Biomikroskops entspricht es den Beobachtungsgewohnheiten des menschlichen Auges).
Schritt 3: Stereobild mit Brille
Das verarbeitete Bild gelangt schließlich in das linke und rechte Auge des Beobachters. Das Gehirn des menschlichen Auges verbindet diese beiden Bilder mit kleinen Abweichungen automatisch, um das dreidimensionale Stereogefühl der Probe wahrzunehmen und die hohen, niedrigen, vorderen und hinteren Ebenen der Probe deutlich zu unterscheiden.
2. Hilfe: Flexibles Beleuchtungssystem, das Probendetails hervorhebt
Leica Stereomikroskope sind in der Regel mit dem Doppelbeleuchtungsmodus "Transmission + Reflexion" (einige Modelle können gewechselt werden) ausgestattet, um die Beleuchtung entsprechend den Probeneigenschaften zu wählen, um klare Details zu gewährleisten.
Reflexionsbeleuchtung (häufig verwendet): Lichtquelle über oder auf der Seite des Mikroskops beleuchtet die Probenoberfläche, das Licht wird durch die Probe reflektiert und in das Objektiv gelangt, geeignet für die Beobachtung von undurchsichtigen, texturierten Proben (z. B. Elektronikkomponenten, Metallteile, Insektenproben).
Durchlässige Beleuchtung: Die Lichtquelle passiert durch die Probe (die Probe muss durchsichtig oder dünn sein), das Licht gelangt direkt in das Objektiv und eignet sich für die Beobachtung transparenter / durchsichtiger Proben (z. B. dünner Scheiben, Kunststoffteile, Pflanzenblätter).
3. Einstellung: Zoom- und Fokusssystem, das sich an verschiedene Beobachtungsanforderungen anpasst
Flexibilität bei der Beobachtung durch Verstärkungs- und Klarheitskalibrierung durch die Einstellung der Komponenten.
Zoom-Einstellung: Die Objektivgruppe enthält ein abnehmbares Zoom-Objektiv, mit dem das drehbare Zoomrad den Abstand zwischen dem Objektiv und der Transformationskomponente ändern kann, um die Vergrößerung kontinuierlich anzupassen (normalerweise im Bereich von 6,5x bis 45x, einige Modelle können über ein zusätzliches Objektiv auf niedrigere oder höhere Vielfache erweitert werden).
Fokuseinstellung: Drehen Sie das Fokusrad, bewegen Sie den Tierträger oder das Objektiv nach oben und nach unten, um den Abstand zwischen der Probe und dem Objektiv anzupassen, damit das Bild am klarsten ist. Einige Leica-Modelle sind zudem mit einem Doppelknopf „Grob + Finish“ ausgestattet, der eine schnelle Positionierung der Grob und eine feine Einstellung der präzisen Fokussierung ermöglicht.